21.05.2026

Studienpräsentation & Seminar: Europa und Lateinamerika in einer multipolaren Welt – Zwischen Pragmatismus und Potenzial

Verliert Europa in Lateinamerika an Bedeutung? Wie werden China und die Vereinigten Staaten heute von den lateinamerikanischen Gesellschaften wahrgenommen? Und entwickelt sich Lateinamerika zunehmend zu einem selbstbewussten und autonomen globalen Akteur?

Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19:00 Uhr im Lisboa Pessoa Hotel, R. da Oliveira ao Carmo 8, 1200-309 Lissabon.

Die Organisation der Iberoamerikanischen Staaten (OEI Portugal) und die Friedrich-Ebert-Stiftung Portugal laden herzlich zum Diskussionsseminar „Europa und Lateinamerika in einer multipolaren Welt: Zwischen Pragmatismus und Potenzial“ ein, in dessen Rahmen die wichtigsten Ergebnisse des AMLAT Radar 2026 vorgestellt werden.

Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), dem argentinischen Magazin Nueva Sociedad, der Gruppe Diálogo y Paz sowie Latinobarómetro entwickelte Studie analysiert, wie die lateinamerikanischen Gesellschaften die aktuelle internationale Ordnung, die Rolle der Großmächte und die Position der eigenen Region in einer multipolaren Welt wahrnehmen.

Die Ergebnisse zeigen tiefgreifende Veränderungen in den lateinamerikanischen Wahrnehmungen der heutigen Welt: von einem wachsenden Gefühl globaler Unsicherheit über die Neupositionierung der Großmächte bis hin zu neuen Erwartungen an Europa und einer stärkeren strategischen Autonomie der Region.

Welche Entwicklungen prägen diesen Wandel – und was bedeuten sie für die Zukunft der Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika? Dies sind einige der Fragen, die im Verlauf des Seminars diskutiert werden. Expertinnen und Experten sowie Teilnehmende kommen zusammen, um Herausforderungen, Chancen und Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen beiden Regionen in einem sich rasch wandelnden internationalen Kontext zu reflektieren.

Die Organisation der Iberoamerikanischen Staaten (OEI Portugal) und die Friedrich-Ebert-Stiftung Portugal laden Sie zur Präsentation des neuen AMLAT-Radar-Berichts „Navigating Uncertainty: Latin American Perspectives on Europe and the World“ ein, gefolgt von einer Debatte über die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika in einer zunehmend multipolaren Welt.

Unsere Expertinnen und Experten:

  • Monica Hirst, Professorin für Internationale Beziehungen an der Universidade do Estado do Rio de Janeiro
  • Andrés Malamud, Principal Researcher am Instituto de Ciências Sociais der Universität Lissabon (ICS-ULisboa)
  • Ana Laborinho, Direktorin der Organisation der Iberoamerikanischen Staaten in Portugal (OEI Portugal) 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivenaustausch über die Herausforderungen und Chancen der euro-lateinamerikanischen Beziehungen in einem internationalen Umfeld im Wandel.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in portugiesischer Sprache stattfindet. 

 

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